Veröffentlicht am: 02.08.2021

Wie Microsoft den Weg zu einer lebenswerten Zukunft geht

Digitaler WandelNachhaltigkeitÖkologischer Wandel

Dies ist Teil 3 unserer Blog-Reihe zum Thema Neo-Ökologie. Hier entlang für Teil 1 und Teil 2!

Microsoft will bis 2030 CO2-negativ werden. Dazu hat das Unternehmen 7 Grundsätze erarbeitet: 

  1. Grundkenntnisse in Naturwissenschaften und Mathematik:
    Das Ziel der CO2-Negativität bis 2030 kann nur mit wissenschaftlichen Erkenntnissen erreicht werden.
  2. Verantwortung für den CO2-Fußabdruck übernehmen:
    Bis 2025 wird die Microsoft Cloud zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben. 
  3. Investition in neue Technologien zur Reduzierung und Entfernung von CO2:
    Der Microsoft Climate Innovation Fund verpflichtet sich, in den nächsten vier Jahren 1 Milliarde US-Dollar in neue Technologien zu investieren, die nachhaltig in die Negativität des CO2-Fußabdruckes aller Menschen einspielt. 
  4. Kunden auf der ganzen Welt stärken:
    Der Beitrag von Microsoft ist motiviert von dem Ansatz, nur gemeinsam mit allen Partnern und Kunden die Welt wieder in ein besseres Gleichgewicht bringen zu können. 
  5. Gewährleistung einer wirksamen Transparenz:
    Microsoft stellt jährlich in seinem Umweltverträglichkeitsbericht alle Zahlen zur Verfügung und möchte damit auch alle Partner und Kunden motivieren, es ihnen gleichzutun. 
  6. Microsoft als Stimme für die Öffentlichkeit:
    Welche Schritte sind, auch aus Sicht aller Regierungen dieser Welt, notwendig, um den CO2 Ausstoß nachhaltig zu minimieren? 
  7. Einladung an alle Microsoft Mitarbeiter*innen:
    Alle Microsoft Mitarbeiter*innen sind eingeladen, sich mit ihrer Energie und ihrem Intellekt an der Reduzierung und Entfernung von CO2 Emissionen zu beteiligen.  

Microsoft beweist mit seinem schon Erreichtem und seinen Zielen eine Menge Verantwortungsbewusstsein, viel Mut und Positivität. Die gesamte Studie finden Sie hier.

Fazit: 

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (im Volksmund auch die Wirtschafts-Weisen genannt) hat im April 2021 eine Stellungnahme zum Aufbau- und Resilienz-Plan veröffentlicht.  

Daraus geht hervor, dass die EU seinen Mitgliedsstaaten finanzielle Mittel zur Verfügung stellt. Dadurch soll ein nachhaltiges Wachstum in der EU gefördert und verhindert werden, dass sich die COVID-19-Krise langfristig negativ auf die Wirtschaftskraft der EU auswirkt. Deutschland stehen dazu Mittel von rund 25 Milliarden Euro zu. Um in die Nutzung der zugesagten Fördergelder zu kommen, müssen die Mitgliedsstaaten Pläne für umfangreiche Investitionen und Reformen vorlegen. Die Investitionen und Reformen sind in den folgenden sechs wichtigen Politikbereichen zu verorten: 

  • Ökologischer Wandel 
  • Digitaler Wandel 
  • Intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum 
  • Sozialer und territorialer Zusammenhalt 
  • Gesundheit und wirtschaftliche, soziale und institutionelle Resilienz gegenüber Krisen 
  • Maßnahmen für die nächste Generation 

Auf den ökologischen und digitalen Wandel sollen mehr als die Hälfte der verwendeten Mittel entfallen. Guter Plan, keine Frage! Es bleibt jedoch umstritten, ob für einen solchen Impuls erst eine Covid-19-Krise notwendig sein musste. In welchen Gesellschaftsbereichen die Gelder letztendlich ankommen werden, bleibt abzuwarten.  

De facto gibt es eine Menge Trends und Thesen, aus denen sich jede und jeder das Beste ziehen kann. Es gibt viele Vorbilder, die uns – und das nicht erst seit heute – vormachen, wie wir den Übergang in eine lebenswerte Zukunft schaffen können. Es gibt die verschiedensten Perspektiven und Visionen dazu. Eine unternehmerische Perspektive und Vision möchte ich gerne noch persönlich mit Ihnen teilen, weil sie, wenn auch pathetisch klingend, mein Herz anspricht: Wir wollen eine Welt, in der Unternehmen die Welt schöner und lebendiger machen und nicht zerstören!“ (TheDive GmbH, Berlin).

Die Frage danach, was wir als Einzelner, als Gesellschaft, als System und als Unternehmen zu einer lebenswerten Zukunft beitragen können und wollen, muss sich aus meiner Sicht jeder selbst beantworten, aus welcher Perspektive auch immer!

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